SingularityWeft

Geschichten über die Arbeit mit KI

Wissen, das bleibt,
wenn das KI-Tool wechselt.

Was soll deine KI beim nächsten Auftrag über deine Arbeit schon wissen?
Welche Aufgaben übernehmen KI-Helfer?
Und wer entscheidet, was rausgeht?

Das Büro, das sich erinnert

Anne erklärte früher ihrer KI immer wieder dieselben Dinge. Heute reicht eine eigene Mappe, und jeder neue Helfer ist in Minuten arbeitsfähig.

Sieben Kapitel. Sieben Fragen an dich.
Am Ende hältst du deinen eigenen Start-Prompt in der Hand – bereit für deine KI.

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Von Estelle AribaudAlle Geschichten ansehen
Estelle Aribaud mit Mikrofon bei einem Vortrag

Die Autorin

Estelle Aribaud

Ich baue Infrastruktur, mit der Unternehmen ihre KI-Agenten orchestrieren und dabei die Kontrolle über ihr Wissen behalten.

Seit Anfang 2025 arbeite ich produktiv mit KI: mit den großen amerikanischen Anbietern, mit Mistral und für sensible Daten mit lokalen Modellen. Der Wechsel zwischen ihnen gehört zur Arbeit, denn eine Architektur, die an einem Anbieter hängt, trägt nicht lange. Aus dieser Praxis und aus echten Projekten entstehen diese Geschichten: An konkreten Arbeitssituationen zeigen sie, wie Kontext, Rollen, Zugänge und Freigaben zusammenspielen.

Mich interessiert seit Langem, wie aus Systemen Denken entsteht. 2003 wollte ich deshalb Neurobiologie studieren; alle rieten ab, es sei brotlos. Also habe ich Systeme anderswo studiert, Soziologie, Politik und Recht. 2016 trainierte ich abends im TensorFlow Playground kleine neuronale Netze und sah, dass das kleinere Netz das Muster zuverlässiger erkannte als das größere mit mehr Rechenkraft. Was ein System zu sehen bekommt, entscheidet über sein Ergebnis. Ende 2024 habe ich mein Vorstandsamt niedergelegt, um ganz an dieser Frage zu arbeiten. Heute baue ich als Gründerin von MoselMinds Infrastruktur für die Orchestrierung von KI-Agenten. Dahinter steht ein größeres Ziel. Ein Netz, in dem Menschen und ihre Agenten über Unternehmensgrenzen hinweg zusammenarbeiten und dabei die Kontrolle über ihr Wissen behalten.

Anne ist eine erfundene Figur. Ihre Arbeitswoche stammt aus echten Problemen: der Assistent ohne Gedächtnis, das überladene Chatfenster, die Frage, was ohne Rückfrage rausgehen darf.

Jede Geschichte endet mit etwas, das du am selben Tag anwenden kannst.

Die erste Anne-Geschichte lesen